Politik

Sozialromantik oder erbarmungsloser Egoismus?

Wie sollte die Politik generell gestaltet werden. Sollte alles super sozial sein, so dass man allen und jeden bei allen möglichen Problemen hilft oder sollte jeder einzelne nur für sich auf seine eigenen Werte schauen und nur für das eigene Wohl sorgen?

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Sozialromantik ist Egoismus

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Letzendlich ist Sozialpolitik auch eine Form von Egoismus. Stärkt man die Gemeinschaft, so geht es einen selber dabei besser. Deutschland ist auch grade wegen seiner sozialen Marktwirtschaft so erfolgreich. Man greift sich sozusagen gegenseitig unter die Arme. Außerdem will man ja auch nicht unbedingt amerikanische Verhältnisse haben, wo jeder den anderen für ein paar Dollar abballert. Dort hat man z.B. keine Pflicht einer Krankenversicherung. Dort ist jeder auf sich alleine gestellt. Hat han dort kein Geld, so landet man schnell in der Gosse. Sich da aus eigenem Antrieb wieder raus zu befreien ist denke ich mal wirklich schwierig. Dadurch geht der Gesellschaft ein weiterer "Wirtschaftssoldat" verloren. Bein uns wird man durch Harz 4 aufgefangen. Man landet hier nicht so schnell in der Gosse. Da gibt es eine menge Gesetze, die das verhindern. So hat man hier eine Pfändbare Grenze, d.h. man hat wenn man sein Recht einfordert immer was zu Essen und auch ein Dach über den Kopf. Das es hier auch nicht alles rosig ist, ist mir auch schon klar. Natürlich muss der Sozialstaat auch von der hart arbeitenden Gesellschft finanziert werden. Der Preis ist hoch. Ich bin allerdings der Meinung, dass der Preis in den USA letzendlich höher ist. Dort kann man in einigen Gegenden gar nicht mehr auf die Straßen gehen, da dort das reinste Chaos herrst. Dort regieren die Gangs. Nur wer da Kohle hat, der kann ein normales Leben führen. Wenn man dort arm und krank ist, dann wird man noch mehr von der Gesellschaft verlassen als hier.

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Alles schön und gut

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Also ich finde diese Debatte ehr lästig. Es ist doch letzendlich so, dass man in einer Wertegemeinschaft meist über Generationen hinweg eine gewisse Leistungsbereitschaft an den Tag gelegt hat. Wer z.B. Jahrzehntelang an Wochenenden immer arbeiten muss, der sollte davon auch irgendwelche Vorteile haben. Was nützt es demjenigen sonst, wenn er für die Arbeit seine Gesundheit massiv aufs Spiel setzt, wenn man Ende das erwirtschaftete Geld über die Steuern einfach verschenkt wird. Und ich finde es überhaupt nicht sozial, wenn hier in Deutschland Familien einreisen, die nur Kinder zeugen und nie fleißig waren. Dennoch bekommen die hier alle Vorzüge des Sozialstaats. Viele sehr fleißige Leute bleiben hier kinderlos, da si einfach keine Zeit dafür haben. Die kommen einfach hier her und verbraten das ganze Geld, was dadurch erwirtschaftet wurde. Das finde ich überhaupt kein bischen sozial. Und das hat auch nichts mit egoismus zu tun, sondern einfach nur mit gesundem Menschenverstand. Bei mir in der Familie arbeiten alle bis zum Umfallen über Jahrzehnte hinweg. Wenn diese Enorme Leistungsbereitschaft nicht belohnt wird, dann lohnt es sich doch gar nicht. Eine Familie mit 6 Kindern hier durchzufüttern kostet einen Haufen Kohle. Das ist keinesfalls ein kleiner Betrag der da zu leisten ist. Und das geschieht hunderttausendfach. Manche Grünen-Politiker fordern auch noch vehement einen Familiennachzug, da dies ja ansonsten so unmenschlich sein. Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich empfinde es auch als unmenschlich, dass ich die letzten 10 Jahre kein richtiges Wochenende mehr hatte und für die alle zahlen muss. Ich sterbe aus, da ich nur damit beschaäftigt bin den Gegenwert für diese extrem verückte Geldausgeberei der Politiker zu finanzieren. Das ist alles andere als sozial gerecht.

Gewerblicher Benutzer: 
Nein