Parkinson

Chronische Nebenhölenentzündung Ursache für Parkinson?

Meine Oma hatte damals als sie lebte Parkinson. Mein Vater hat auch Parkinson und bei mir kündigt sich das leider auch an. Ich habe auf der rechten Seite in der Hand einen leichten Tremor festgestellt. Dieser tritt auf, wenn ich z.B. einen Gegestand halte. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, woran das liegen könnte. Ich und mein Vater hatten immer das Smartphone im regen Gebrauch und viel Sport getrieben. Bier haben wir auch beide relativ regelmäßig getrunken. Dies alles hat meine Oma aber damals nicht gemacht. Das einzige, was alle 3 Parkinson-Generationen gemeinsam hatten war eine chronische Nebenhölenentzündung. Daher wollte ich hier mal fragen, ob eine chronische Nebenhöldnentzündung dafür verantwortlich sein kann.

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Die Ursachen für Parkinson sind noch unbekannt

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Leider weiss man noch nicht so recht wie es zu einer Parkinson-Erkrankung kommen kann. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich forsche privat ein wenig im Hobby an der Krankheit Parkinson. Mir ist aufgefallen, dass die betroffene Hirnregion Substancia Nigra viel Eisen enthält. Bei chronischen Erkrankungen wie einer chronischen Nebenhölenentzündung kann es schnell zu einem Eisenmangel kommen. Des Weiteren bekommen chronisch Kranke häufig Antibiotika vom Arzt verschrieben, welches den Darm stören kann und die Aufnahmefähigkeit des Magens für Nährstoffe wie Eisen reduziert. Diese ungünstige Kombination kann zu einem Eisenmangel führen. Diese kausalen Zusammenhänge sind aber reine Spekulationen. Ob das Tatsächlich etwas mit der Entstehung von Morbus Parkinson zu tun hat ist komplett spekulativ.

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Eisenstoffwechsel im Gehirn ist gestört

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Das ist zwar soweit fachlich korrekt, allerdings haben Wissenschaftler um Prof. Dr. Katrin Marcus gemeinsam mit Münchener und Würzburger Kollegen Depot-Eisen-Protein Ferritin in Nervenhirnzellen nachgewiesen. Man hat bei Parkinson-Patienten einen erhöhten Eisengehalt in der Substancia Nigra feststellen können, der auch im weiteren Verlauf der Krankheit weiter ansteigt. Neuromelanin ist der Farbstoff, der für die dunkle Farbe der Substancia Nigra verantwortlich ist. Das Neuromelanin bindet Eisen. Überschüssiges Eisen im Gehirn führt zu der Bildung von zellschädlichen Radikalen, die die dopaminproduzierenden Nervenzellen im Gehirn schwächen oder abtöten können. Man hat weiterhin festgestellt, dass die dunkle Hirnsubstanz im Krankheitsverlauf von Parkinson verblasst.

 

Eine weitere Feststellung ist, dass Männer häufiger an Parkinson erkranken als Frauen und Frauen deutlich häufiger unter einem Eisenmangel aufgrund der Regelblutungen leiden. Ob dort allerdings ein Zusammenhang besteht ist fraglich.

 

Zu der eigentlichen Frage: Das kann durchaus der Fall sein. Durch eine massive Nebenhölenentzündung kann es zu einer Mengithis (Hirnhautentzündung) kommen. Dadurch kann das zentrale Nervensystem Schaden nehmen, was dann die typischen Parkinson-Symptome hervorruft. Nach der Spanischen Grippe im Jahre 1918 und 1920 kam es in der Folge häufig zu Hirnentzündungen. Jahre später hatten Überlebende der Spanischen Grippe parkinsonähliche Symptome. Wodurch das zentrale Nervensystem Schaden nimmt ist eigentlich egal. Ist es einmal defekt, so funktionieren bestimmte Abläufe nicht mehr wie gewünscht.

Literatur: 

Portal für Organische Chemie - Nachweis von Depot-Eisen-Protein Ferritin in Hirnnerventzellen

Abrufdatum: 21.06.2018

deutschlandfunk.de - Parkinson durch Vogelgrippe?

Abrufdatum: 26.06.2018

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Was hilft gegen Parkinson?

In meiner Familie gab es bereits 2 Fälle einer Parkinson-Erkrankung. Meine Oma ist an Parkinson erkrankt und mein Vater auch. Leider habe ich bei mir auch einen Temor in der rechten Hand festgestellt, der zwar nur manchmal auftritt und eher leicht ausfällt, aber vorhanden ist. Ich wollte hier einmal das Thema erörtern und fragen, was man genau machen kann um den Krankheitsverlauf zu stoppen? Was hilft gegen Parkinson?

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Parkinsonforschung steht noch am Anfang

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Meine Oma hatte Parkinson und mein Vater hat auch Parkinson. Eine richtig fiese Krankheit, die die Lebensqualität im Ruhestand dramatisch einschränkt. Meist bricht die Krankheit erst im fortgeschrittenen Lebensalter ab 60 Jahren aus. Bei mir habe ich auch schon erste Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung festgestellt. Meine rechte Hand hat ab und zu einen leichten Tremor, d.h. die Hand zittert dann im Ruhezustand. Dies ist ein Grund, warum ich mich hier einmal ausführlich mit dem Thema beschäftigen will. Ich bin vom Beruf her staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker. Ich möchte hier Ernährungstipps für Parkinson Patienten geben. Darüber hinaus möchte ich hier einige Vermutungen von mir diskutieren.

 

Parkinson ist letztendlich noch nicht hinreichend erforscht. Man weiß noch nicht genau, wie diese Krankheit entsteht und was man genau unternehmen kann, um diese Krankheit an der Entstehung zu hindern. Und dennoch gibt es zum Thema Parkinson unzählige Forschungsergebnisse und Studien.

 

Morbus Parkinson ist eine degenerative und fortschreitende Krankheit des Gehirns. In der Region Substancia Nigra (die schwarze Substanz) verkümmern nach und nach die dopaminproduzierenden Nervenzellen. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der Signale von der Substancia Nigra zu Gehirnregionen für die Bewegungssteuerung weiterleitet. Ist die Dopaminkonzentration geschwächt, so können Signale zur Bewegungssteuerung nicht mehr korrekt übermittelt werden. Sind ca. 55-60% dieser dopaminproduzierenden Nervenzellen abgestorben, so zeichnen sich die ersten Krankheitssymtome, wie Rigor, Tremor und posturale Instabilität ab. Im Wesentlichen fangen die Muskeln an unkontrolliert zu zittern. Das hört sich harmlos an, führt aber immer wieder zu schweren Unfällen. Des Weiteren schränkt das die Lebensqualität der Betroffenen ganz enorm ein. Laut Wikipedia sind ca. 1% der Weltbevölkerung über 60 Jahren von dieser Krankheit betroffen.

Externe Ursachen

  • Neurotoxine
  • Schwermetalle wie Quecksilber, Kupfer, Mangan oder Blei
  • einige Herbizide wie Paraquat
  • einige Pestizide wie Rotenon
  • Entfettungs- und Reinigungsmittel auf Basis von Trichloräthylen und Perchloräthylen
  • Octenol, ein Stoffwechselprodukt u. a. von Schimmelpilzen
  • Vererbung (Noch nicht 100%ig nachgewiesen)
  • Traumen (u.a. beim Boxen)
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • übermäßiger Verzehr von Süßstoffen wie Aspartam
  • Bisphenol A (Weichmacher in Kunststoff)
  • Nitrat, Nitrit und Nitrosamine
  • Infektionen

Wenn man sich diese Liste einmal genauer anschaut, dann stellt man fest, dass vieles auch unmittelbar mit der Ernährung zu tun hat. Auch wenn dies auf dem ersten Blick nicht so ganz ersichtlich ist, hat auch viel mit unseren Ernährungsgewohnheiten zu tun.  Ich persönlich denke, dass man im Leben irgendwelche sehr ungünstigen Lebensgewohnheiten hat, die in der Summe über einen längeren Zeitraum die Nervenzellen zerstören. Alles, was den Gehirnzellen in dieser Region Substancia Nigra einen Schaden zufügt im Laufe des Lebens, trägt also folglich zur Entstehung von Parkinson bei.

 

Warum die Ernährung eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Parkinson hat, möchte ich im Folgenden näher Erläutern:

Das Gehirn wird über 4 große Schlagadern mit Blut versorgt. Über das Blut wird dem Gehirn Sauerstoff, Glucose und andere Nährstoffe zugeführt sowie Stoffwechselabbauprodukte und Kohlenstoffdioxid abtransportiert. Es ist völlig einleuchtend, dass über diesen Weg auch unerwünschte Substanzen zum Gehirn vordringen können. Dazu gehören natürlich auch Neurotoxine, Viren, Bakterien, Schwermetalle und chemische Stoffe. Man hat zwar im Gehirn eine Blut-Hirn-Schranke, die aus zerebralen Endothelzellen besteht und das Blut filtert, dennoch gibt es immer wieder Stoffe, die diese Blut-Hirn-Schranke durchdringen und ins Gehirn vordringen. Man merkt schnell, dass dieses Thema sehr komplex ist und nicht anhand einer simplen Erklärung gelöst werden kann. Ich denke, dass es eine Kombination vieler unterschiedlicher Faktoren ist, die Parkinson letztendlich auslösen. Ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung von Parkinson spielt aber unsere Ernährung. Das konnte in unzähligen Studien indirekt immer wieder nachgewiesen werden. Um nicht nur theoretische Fakten auszuwerten, sondern auch praktische Erfahrungswerte zu bekommen, müsste man sich die Lebensgeschichten von einer großen Vielzahl an Parkinson-Patienten genau anschauen, um zu erkennen welche Lebensumstände häufig bei Parkinson Patienten vorgelegen haben.

 

Alkohol und Nikotin sind z.B. fettlösliche Moleküle, die die Blut-Hirn-Schranke im Gehirn überwinden können. D.h. die Alkohol- oder Nikotinmoleküle wandern direkt ins Gehirn. Alkohol ist nachweislich ein starkes Zellgift. Es ist eigendlich eindeutig, dass Alkohol für Parkinson-Patienten tabu sein sollte. Jetzt werden viele wieder sagen, dass Sie noch nie Alkohol getrunken haben und dennoch an Parkinso erkrankt sind. Dann denke ich, dass es in diesem Fall einen der unzähligen anderen Gründe für eine Parkinson Erkrankung gegeben haben muss, die oben auch zum größten Teil aufgeführt sind.

 

Was mir persönlich auch wirklich Sorgen macht, ist die Tatsache das in der Verpackungsindustrie immer noch Stoffe wie Bisphenol A zugelassen sind. Bisphenol A ist ein Weichmacher für Kunststoffe, welcher eine hormonähnliche Struktur aufweist. Bisphenol A ist aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Dieser Stoff findet sich durch Verpackungsdiffusion in unzähligen Produkten wieder. Bisphenol A verursacht Schäden am Nervensystem. Es ist neurotoxisch und stört die Dopamin-Produktion. Leider geht Bisphenol A von Kunstoff Verpackungen oder aber auch Konserven-Innenbeschichtungen auf das Lebensmittel über. Des Weiteren ist Bisphenol A auf Kassenbons vorzufinden. Das Problem ist, dass die Bisphenol A Moleküle so klein sind, dass sie direkt über die Haut aufgenommen werden und ins Blut gelangen. Dopamin ist ein Hormon. Durch Bisphenol A werden die dopaminproduzierenden Nervenzellen bei der Dopamin-Produktion gestört.

 

Das Gehirn verfügt über sehr geringe Sauerstoff- und Nährstoffreserven, Da die Nervenzellen Ihren Energiebedarf nicht anaerob, also ohne Sauerstoff, decken können, sterben sie bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff Nervenzellen ab. Nach 10 Sekunden wird man bereits bewusstlos. Man sieht wie wichtig es für die Nervenzellen im Gehirn ist, ununterbrochen mit ausreichend Sauerstoff versorgt zu werden. Ist die Sauerstoffzufuhr gestört, so werden folglich die Nervenzellen im Gehirn geschwächt. Den Rest erledigen dann Umweltgifte und andere Faktoren. Das Problem dabei ist, das einige chemische Verbindungen den Sauerstofftransport im Körper stören können, so dass eigentlich genügend Sauerstoff vorhanden ist, der aber nicht bis ins Gehirn gelangen kann. Das kann fatale Folgen haben. Zudem muss man feststellen, dass viele Menschen unter einer chrionischen Nasenenbenhölenentzündung leiden. Dies kann unter Umständen auch gerade nachts zu einer suboptimalen Sauerstoffversorgung des Gehirns führen. 

 

Einem Bericht von  Welt Wissen zufolge sind wir Menschen zur Generation Nitrosamin geworden, da die Ernährung reich ist an Aminen und Nitraten, was zu einer erhöhten Nitrosamin-Produktion führt. Nitrate, Nitriten und Nitrosamine sind u.A. wohl maßgeblich an der Zunahme von Alzheimer, Parkinson und Diabetis Typ 2 beteiligt. Nitrate gelangen über Dünger auf Ackerböden und damit in unsere Lebensmittel. Des Weiteren gibt es Fleichwaren, welche mit Nitritpökelsalz behandelt wurden. Das enthaltene Natriumnitrit kann sich z.B. mit dem Blutfarbstoff Hämoglobin zu Methämoglobin verbinden. Dieser Blutfarbstoff ist ist für den Sauerstofftransport im Körper und damit auch zum Gehirn notwendig. 

 

Des Weiteren sind Viren eine Ursache für Entzündungen im Gehirn. Um Viren erfolgreich abwehren zu können, benötigt man ein starkes Immunsystem. Über 70% aller Immunzellen befinden sich im Darm des Menschen. Deshalb ist es enorm wichtig, dass man sich basisch und entzündungshemmend ernährt. Auch die Einnahme von Antibiotika, Schmerzmittel, Anti-Baby-Pille & Co hat einen sehr negativen Einfluss auf Unsere Darmgesundheit. Einen sehr wichtigen Artikel über die Darmgesundheit findet Ihr hier.

 

Ich persönlich denke darüber hinaus, dass man unbedingt beim Sport eine Überanstrengung meiden sollte. Bei Überanstrengung steigt die Menge an Blut, die durch die Blutbahnen rast um das bis zu 7-fache an. Setzt man sich solch einer Überbelastung über einen längeren Zeitraum von über einer Stunde pro Trainingseinheit aus, so schwellen die Vorhöfe des Herzens und die Rechte Herzkammer so stark an, dass sich feine Risse bilden können. Diese verheilen zwar wieder schnell, hinterlassen aber im Laufe der Jahre bei gleichbleibender Überlastungsgewohnheit ein verhärtetes Gewebe, was zu schwerwiegenden Krankheiten wie Herzinsuffizienz und Herzmuskelstörungen führen kann. Dies wurde in einem Artikel von Zeit Online ausführlich erörtert. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob das gleiche nicht auch im Gehirn passieren kann. Dort kann es meiner Meinung nach auch zu den besagten Überlastungssymtomen kommen. Ich meine, wenn man durch solche Überlastungszustände über viele Jahre verteilt immer wieder kleinste Schäden verursacht, dann ist es doch eigentlich klar, dass am Ende da alles kaputt geht. Des Weiteren schwächt eine massive sportliche Überbelastung das Immunsystem. Im ersten Moment wird die Immunabwehr vom Körper hochgefahren, um kleinste Verletzungen im Muskelgewebe zu heilen.Überlastet man sich allerdings beim Sport über einen längeren Zeitraum, so wird das Immunsystem stark überfordert. Darauf folgt eine Phase, die die Mediziner als Open Window bezeichen. In dieser Phase ist die Immunabwehr für einen kurzen Zeitraum geschwächt und Viren sowie Bakterien können sich dann im Körper besser ausbreiten und sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Es kann dadurch zu einer folgenschweren Enzephalitis kommen, bei der sich das Gewebe im Gehirn entzünden kann und wodurch Nervenzellen absterben können.  Zusammen mit dem Fakt, dass bei einer sportlichen Überbelastung bis zu 7-mal soviel Blut im Blutkreislauf zirkuliert, ist das sicherlich besorgniserregend. Es ist ziemlich einleuchtend, dass im Falle einer längeren Überlastungsphase irgendwann bei geschwächtem Immunsystem und stark erhötem Blutfluß die Blut-Hirn-Schranke lückenhaft wird. Dies ist aus meiner Sicht ein Kritischer Punkt, da dann Viren, Bakterien, Neurotoxine oder chemische Substanzen leichter bis zu den empfindlichen Nervenzellen im Gehirn vordringen können.   Das ist natürlich nur eine Vermutung und ein kleiner Aspekt. Aber in der Summe aller schädigenden Ereignisse für die dopaminproduzierenden Nervenzellen kann das u.U. ein weiterer Mosaikbaustein sein. Allerding ist Sport ohne Überlastung gerade bei Parkinson Patienten unbedingt zu empfehlen. In einem Bericht von Focus Online werden die Ergebnisse der Neurowoche im September zusammengefasst, wo sich in München internationale Top-Wissenschaftler über die neusten Forschungsergebnisse der Hirnforschung austauschen. Dort heißt es u.A., dass Ausdauersport neue Nervenzellen im Gehirn wachsen lässt. Auch die Signalübertragung zwischen den Zellen wird durch Sport verbessert. Besonders wirkungsvoll ist Sport in Kombination mit geistiger Aktivität. Es liegt also nahe, dass Sport in Maßen einen ganz besonders guten und wirkungsvollen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf bei Parkinson Patienten hat. 

 

Was mir allerdings sogen bereitet ist der Fakt, dass Substanzen wie Alkohol die Blut-Hirn-Schranke ohnehin überwinden können und zu den äußerst empfindlichen Nervenzellen vordringen können. Wenn ein Mensch z.B. jeden Tag nur ein Bier trinkt und dazu aber häufig sich beim Sport überlastet, dann liegt für mich die Vermutung nahe, dass die Blut-Hirn-Schranke in Folge des stark erhöhten Blutflusses und der fettlöslichen Alkoholmoleküle überaus durchlässig wird. Der Druck nimmt zu und eine Substanz "öffnet" die Blut-Hirn-Schranke. Falls das der Fall ist, dann sollte Alkohol für Sportler absolut tabu sein. 

 

In einer Studie von einer türkischen Forschergruppe Sirav/Seyhan wurde in einem Tierversuch an Ratten herausgefunden, dass Mobilfunkstrahlung von 900 und 1800MHz die Blut-Hirn-Schranke für Giftstoffe durchlässig macht. In der Studie reichte eine 20-minütige Bestrahlung mit den besagten Frequenzen aus, um die Blut-Hirn-Schranke in ihrer Funktionsweise zu schwächen. Die Studie findet man in einer Referenzdatenbank für elektromagnetische Strahlungen, dem EMF-Portal.de, welches wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder zusammenfasst. Das EMF-Portal ist ein Projekt der Arbeitsgruppe femu des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin und der Uniklinik RWTH Aachen.

 

Ist erst einmal die Blut-Hirn-Schranke für Giftstoffe durchlässig, so haben Neurotoxine, Viren, Bakterien sowie Alkohol es deutlich einfacher bis zu den empfindlichen Nervenzellen des Gehirns vorzudringen. Zusammen mit den vielen anderen Faktoren für eine Schwächung der Nervenzellen im Gehirn, kann es dadurch u.A. auch zu einem Absterben der Dopamin produzierenden Nervenzellen kommen. Weist das Gehirn einen Mangel an den Neurotransmitter Dopamin auf, so können Befehle zur Bewegungssteuerung nicht mehr korrekt weitergeleitet werden. Erkennbar wird dies durch die typischen Symptome einer Parkinson-Erkrankung wie u.A, dem Muskelzittern.

 

Forscher um Prof. Dr. Katrin Marcus haben gemeinsam mit Münchener und Würzburger Kollegen das Depot-Eisen-Protein Ferritit in Gehirnnervenzellen nachgewiesen. Bei Parkinson ist eine steigernde Eisenkonzentration in der Hirnregion Substancia Nigra im Krnakheitsverlauf von Parkinson festgestellt worden. Laut den Forschern ist Neuromelanin in der Lage Eisen und auch Schwermetalle zu binden. Ein Überschuss an Eisen und Schwermetallen im Gehirn führt zur gesteigerten Bildung von zellschädlichen freien Radikalen, welche die dopaminproduzierenden Nervenzellen schwächen oder abtöten können. Irgendwie scheint die Selbsregulation des Eisengehalts in der Substancia Nigra gestört zu sein.

 

Weiterhin aufällig ist, dass Männer deutlich häufiger an Parkinson erkranken als Frauen und Frauen eher aufgrund ihrer Regelblutungen unter Eisenmangelerscheinungen leiden. Ob dort ein Zusammenhang besteht ist allerdings reine Spekulation. Zudem könnte es sein, dass Parkinson-Patienten an einer Eisenspeicherkrankheit über viele Jahre gelitten haben, so dass sich permanent zu viel Eisen im Körper befunden hat. Das sind allerdings nur Vermutungen meinerseits. Des Weiteren bin ich ganz persönlich der Meinung, dass Amalgamfüllungen weit gefährlicher sind als bisher angenommen. Immerhin befinden sind in Amalgamfüllungen Quecksilberverbindungen. Durch den permanenten Einfluss von Reibung und Säuren gelangen immer feine Spuren dieses hochgiftigen Metalls in die Blutbahn. Dieses hochgiftige Metall wird aber vom Körper nur unter ganz bestimmten Bedingungen wieder ausgeschieden. Mesit reichert sich dieses Metall im Körper an. Quecksilber hat zudem die unangenehme Eigenschaft, dass es die Blut-Hirn-Schranke überwindet und im Gehirn schwere Schäden anrichten kann. Das würde auch erklären warum Frauen weniger häufig davon betroffen sind, da das Blut auf Grund der Regelblutungen regelmäßig "gereinigt" wird. 

 

Literatur: 

Wikipedia - Parkinson-Krankheit

Abrufdatum: 11.06.2018

Welt Wissen - Chronisch krank durch zuviel Nitrate und Nitrite

Abrufdatum: 11.06.2018

Zeit Online - Wundermittel Bewegung

Abrufdatum: 11.06.2018

Focus Online - Fitnesskur für graue Zellen

Abrufdatum: 11.06.2018

Zentrum der Gesundheit - Saure und basische Lebensmittel - Die Tabelle

Abrufdatum: 11.06.2018

Fitnessletter - TOP100 Entzündungshemmende Lebensmittel

Abrufdatum: 11.06.2018

Zentrum der Gesundheit - Neu Dinge die Ihrer Darmflora schaden

Abrufdatum: 11.06.2018

Portal für Organische Chemie - Nachweis von Depot-Eisen-Protein Ferritin in Hirnnervenzellen

Abrufdatum: 21.06.2018

wissenschaft.de Parkinson trifft Männer öfter als Frauen

Abrufdatum: 21.06.2018

Bildnachweis: - By Sir_William_Richard_Gowers_Parkinson_Disease_sketch_1886.jpg: Sir William Richard Gowersderivative work: Beao [Public domain], via Wikimedia Commons

Bildnachweis: 

Wikipedia By User:Sansculotte (self-drawn) [CC BY-SA 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Autoreninformation: 

Andreas Schreyer

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